Kinder und Karriere: Es muss nicht immer Teilzeit sein

 

Foto Sissi Banos

In der Debatte um Frauen in Führungspositionen und welche Maßnahmen dafür förderlich sind, steht ‚Führen in Teilzeit“ im Ranking ganz oben. Warum eigentlich? Nicht dass ich solch ein Modell oder auch den Wunsch danach für verwerflich halte. Aber ist Teilzeit die einzige Alternative, um Führungsposition und Privatleben zu vereinbaren? In der Juni-Ausgabe des Harvard Business Manager lässt sich dazu eine spannende Debatte verfolgen (mehr …)

Führen durch Demütigen

Die Süddeutsche Zeitung berichtet im Wirtschaftsteil der Ausgabe vom 20.04.2017 über eine spannende Studie zum Thema Demütigungen unter Führungskräften und gegenüber Mitarbeitern („Drücken Sie sich doch ein einziges Mal klar aus“). Spannend oder besser traurig die Zwischenergebnisse, die zeigen, wie verbreitet das in Unternehmen ist , spannend aber auch, warum Demütigungen von Seiten der Führung und damit verbunden das Thema Scham trotz aller negativen Folgen bisher kaum Thema ist. (mehr …)

Der Thomas-Kreislauf

„Der deutsche CEO umgibt sich am liebsten mit Spiegelbildern seiner selbst; 5 Prozent der CEOs heißen Thomas, und es gibt mehr Vorstandsmitglieder, die Thomas oder Michael heißen (49), als es insgesamt Frauen gibt (46).“ Die deutsch-schwedische AllBright-Stiftung hat eine wichtige Studie über männliche Monokulturen in den Vorständen der an der Frankfurter Börse notierten Unternehmen veröffentlicht. (mehr …)

Abschotten bringt nichts

Pünktlich zum Jahresanfang erschienen aktualisierte Zahlen zum Thema Frauenanteil in Aufsichtsräten und Unternehmensvorständen, die die nach wie vor große Schere zwischen den beiden Gremien bestätigen: Aufsichtsräte, nicht zuletzt dank der Quote, 23 Prozent, Vorstände nach wie vor nur zwischen 6 und 8 Prozent (DIW Managerinnen Barometer und Ernst & Young Männliche Monokulturen, FR 09.01.17). Ungläubiges Staunen lösten bei mir die Ergebnisse einer weiteren Studie aus, wonach bei den Neuankömmlingen in den Dax-Vorständen nicht nur Frauen, sondern auch Digitalprofis fehlen (mehr …)

weihnachtsgrüße

„Es gibt ein Festhalten am gewohnten Alltag, das sich nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Widerständigkeit gegen Terror und Hass speist. Weiterhin zusammenzukommen, sich nicht vereinzeln zu lassen, einander zugewandt zu bleiben, sich die Freude an einer offenen, vielfältigen Gesellschaft von niemandem nehmen zu lassen …“ (Normalität, SZ 24.12.2016)

Mit diesem Aufruf von Carolin Emcke zur „fröhlichen Dissidenz“ wünsche ich allen LeserInnen meines Blogs frohe Weihnachten und alles Gute für das Neue Jahr!

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Küss die Hand, gnä’ Frau

Hand aufs Herz: Wer hat nicht am letzten Wochenende einen befreienden Juchzer ausgestoßen, erleichtert über den doch deutlichen Wahlsieg in Österreich derer, die für eine offene Gesellschaft eintreten. Raus aus der Trumpschen Schockstarre!

Hätten ausschließlich Frauen abgestimmt, dann wäre der Sieg noch deutlicher ausgefallen (mehr …)

Herzlichen Glückwunsch, Carolin Emcke!

Carolin Emcke gehört zu den Frauen, die mich in diesen Monaten besonders begleiten.

Jeden Samstag gilt der erste Blick ihrer Kolumne in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung.

Mitte Oktober erschien Carolin Emckes neues Buch Gegen den Hass.

Am 23. Oktober erhielt sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und schenkte uns dafür erneut einen wunderbaren Text  (Anfangen Carolin Emckes Dankesrede anlässlich der Verleihung des Friedenspreises 2016).

Es ist vieles, das mir ihre Philosophie so wertvoll macht (mehr …)

Eingefahrenen Pfaden auf der Spur

So viele großartige Programme wurden aufgelegt, damit mehr Frauen in Führungspositionen gelangen, mit unfassbar mäßigen Erfolg. Was müssen Sie jetzt wissen, damit mehr Frauen in anspruchsvolle Top Positionen gelangen? Wir müssen in die Erkenntnistiefen hinabsteigen und uns damit konfrontieren, wie subtil die Mechanismen sind, die den Wandel behindern.

Und voila, kluge Frauen entdecken alles (mehr …)

Vorstandschefin? So geht’s!

Der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der 30 größten börsennotieren Unternehmen des Landes ist seit Einführung der Geschlechterquote um mehr als drei Prozentpunkte gestiegen. Anfang Juni lag er bei 30,2 Prozent. Das zeigt eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Die Aufsichtsrats-Quote hat also Wirkung gezeigt. Anders in den Vorständen (mehr …)